Fast vier Jahre sind vergangen seit der Übernahme von YouTube durch Google, doch mit dem momentan stattfindenden Redesign hat es Google endlich geschafft YouTube fast vollständig zu assimilieren.

Der Zeitpunkt passt gut, denn es wird erwartet, dass YouTube dieses Jahr zum ersten Mal schwarze Zahlen schreibt. 2011 wird dann sogar über eine Milliarde Dollar Umsatz erwartet.

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Vorbei die Zeiten, in denen YouTube bunte, unaufgeräumte Video-Seiten hatte oder der User auf Hauptnavigation und Kategorien hingewiesen wurde. Das neue Design stellt ganz klar die Suche in den Vordergrund. Zudem wird die Playlist zum Standard, das heißt es spielt in Zukunft fast immer das nächste Video, wenn das momentane zu Ende geht. Wobei sich die Playlist aus dem Kanal, dem Suchergebnis oder verwandten Videos jeweils automatisch ergibt.

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Ich hatte letztes Jahr bereits auf den Wandel der Navigationskonzepte rund um Internet Videos hingewiesen. Dieses Redesign ist der nächste Schritt in diese Richtung und komplettiert die Reihe.

youtube_navigation

Viel mehr kann YouTube ja auch nicht mehr weglassen ;)

Erweiterte Playerfunktionalität

Während YouTube auf der einen Seite viel Arbeit in die Reduktion der Elemente auf der Seite investiert, sind sie auf der anderen Seite fleißig dabei die Playerfunktionalität weiter auszubauen und diesen mit weiteren Features vollzupacken. Das schlägt sich natürlich auch im Playerdesign nieder, der 2008 auf seinem reduziertesten Stand war. Zu dieser Zeit hatte YouTube zum einzigen Mal auch keine zwei verschiedene Player für Embed-Videos und Videos auf der Seite.

Nach 2008 wächst die Funktionalität rapide und damit auch die Buttons und Elemente im Player. Das jüngst bekannt gegebene Auto-Captioning, will genauso untergebracht werden wie das Vergößern, der Fullscreeen oder die Auswahl der Videoqualität. Wobei gerade letzteres die Frage aufwirft warum YouTube immer noch keine automatische Bandbreiten Erkennung durchführt um dem User immer die bestmögliche Qualität anzubieten.

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Nichtsdestotrotz ist es schlau von YouTube so viel Funktionalität wie möglich im Player zu verankern, ist er doch die kleinstmögliche Einheit mit deren Hilfe YouTube Videos abgespielt werden können. Gerade Embed-Videos können nicht auf Funktionen der Hauptseite zurückgreifen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was dieses Redesign in Bezug auf die Nutzungsdauer bedeutet und könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese durch die Playlisten und den Stream an Videos in die Höhe schießen wird.

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Im letzten Beitrag hatte ich die verschiedene Hardware-Lösungen vorgestellt, die es ermöglichen Internet ins Wohnzimmer auf den Fernseher zu bringen. Allerdings ist die Hardware nur die halbe Miete, das hat Apple mit dem iPhone eindrucksvoll bewiesen, deshalb möchte ich im zweiten Teil dieser kleinen Serie darauf eingehen, welche Software-Plattformen in diesem Feld konkurrieren und was ihre jeweiligen Stärken und Schwächen sind.

Je nach Plattform sind unterschiedliche Schichten und Features bereits implementiert. Prinzipiell kann man bei den Softwareplattformen grob folgende Layer unterschieden:

  1. Kernel: Er erlaubt die Ansprache der Hardware, der Videobeschleunigung und übernimmt das Speichermanagement.
  2. Application-Framework: Dieser Teil stellt Entwicklern Schnittstellen und Treiber zur Verfügung mit deren Hilfe sie eigene Applikationen für die Plattform entwickeln können. Im Idealfall bietet die Plattform ein Software Developer Kid (SDK), das den Entwicklern die Arbeit erleichtert.
  3. Presentation-Layer: Dort werden die Inhalte gerendert und dargestelt. Je nach Plattform erlaubt dieser Layer unterschiedliche Freiheitsgrade.
  4. Payment (optional): Natürlich ist es verlockend als Plattformanbieter auch gleich eine Payment-Schnittstelle anzubieten. Diese ist oftmals direkt in Appstores eingebunden und erlaubt es Entwicklern und Content Anbietern Geld für Applikationen und Inhalte zu verlangen.
  5. Digital Rights Management (DRM) (optional): Auch wenn ein DRM mittlerweile antiquiert erscheint, hat gerade die Film- und Fernsehindustrie noch Vorbehalte ihre Inhalte ohne DRM anzubieten, deshalb kann eine entsprechende Integration durchaus Sinn machen.
  6. Social Graph (optional): Eine Verknüpfung der Box mit Social Networks bzw. ein separater Login auf der Box eröffnen eine Vielzahl von Personalisierungsmöglichkeiten, von Favoriten über Empfehlungen bis hin zum persönlichen Programm.

Verhärtete Fronten

Es ist abzusehen, dass sich der momentan tobende Plattformkrieg bei den Smartphones auf die Internetboxen ausweiten wird. Erste Android Set-Top-Boxen sind bereits in der Mache und die Differenzen von Adobe und Apple über Flash könnten auf diesen Geräten noch einmal eine ganz neue Dimension bekommen. Zudem wird nun auch Samsung auf der Party erwartet, denn der angekündigte Appstore für Fernseher und Blu-Ray Player wird auf lange Sicht sicherlich mit einem Handy-Appstore verschmelzen.

Neben der Diskussion um die richtige Softwareplattform gibt es in letzter Zeit eine angeregte Diskussion über den richtigen Videocodec. Gerade erst hat das MPEG LA die Gebühren für H.264 AVC bis Ende 2016 weiter ausgesetzt, doch die Sorge bleibt, dass es sich hierbei um einen “Drugsdealer Approach” handelt. Erst den Codec umsonst hergeben, so dass er sich möglichst weit verbreitet um dann im zweiten Schritt horrende Preise dafür zu verlangen.

Leider gibt es im Moment kaum Alternativen zu H.264, denn Ogg Theora ist lange nicht so effektiv in der Kompression. Eine Alternative wäre auf den ersten Blick On2s VP8. Nachdem Google On2 endgültig gekauft hat, könnten sie wie von der Free Software Foundation gefordert den Codec als Open Source veröffentlichen. Allerdings stellt dieser Codec im Moment gerade für die Internet-TV-Boxen und Fernseher keine Alternative dar. Fast alle Boxen haben eine eingebaute H.264 Hardwarebeschleuningung, die selbst HD in 1080p ruckelfreie abspielt. Fehlt die Hardwarebeschleuningung wie bei VP8 ist nicht mal mehr ein SD Stream ruckel frei zu sehen.

Konkurrierende Plattformen

Adobe Flash

ZZ4CB7AF47Adobe Flash ist mit über 75% der ausgelieferten Videos, die dominante Videoplattform im Internet. Mit einer Plugin-Penetration von >98% kann Adobe auf allen Betriebssystemen und in allen Browsern Videos abspielen.

Woran es bisher gehapert hat war der Flashsupport auf Mobiltelefonen und vor allem auf den CE Geräten. Für diese Geräte hatte Adobe Flash Lite vorgesehen, allerdings konnte Flash Lite nie an den Erfolg des Browserplugins anknüpfen.

Mit Flash 10.1 soll das nun besser werden. Flash 10.1 bietet eine Runtime für alle Geräte und Hardwareplattformen, doch damit nicht genug. Adobe kooperiert mit Intel so dass Flash 10.1 nativ auf Intels CE Atom Chips läuft, was den Intel-Chip wiederum mit der ebenfalls integrierten HD Videobeschleunigung zu einem idealen Herzstück für Internet-Link Boxen und Fernseher macht. Zudem Versucht Adobe mit dem Open Screen Project Device übergreifende Applikationen und Funktionen zu forcieren.

Schafft es Adobe Flash 10.1 endlich zur Marktreife zu bringen öffnen sich die Schleusentore auf dem Fernseher. Flash, Adobe AIR und Videoapplikationen laufen mit geringen Interface Anpassungen plötzlich auf dem TV. Genau diese Schleusentore möchte Apple natürlich nicht für das iPhone und das iPad öffnen verdient man doch so gut am Appstore. Deshalb wird Apple wohl weiterhin der einzige Smartphonehersteller ohne Flash Support bleiben.

Apples iPhone OS X

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Das iPad hat gezeigt, dass Apple größere Ambitionen mit dem iPhone OS hat als nur Handys damit zu bestücken. Auf dem AppleTV läuft es zwar noch nicht aber ich gehe stark davon aus, dass dies nicht mehr lange so sein wird. Momentan handelt es sich beim AppleTV um ein geschlossenes System, für das der User lediglich Inhalte kaufen oder über iTunes einspielen kann.

Da sich alle anderen Angebote zunehmend für Applikationen und Drittanbieter öffnen, fällt das notorisch unerfolgreiche AppleTV noch weiter hinter der Konkurrenz zurück. Dem könnte Apple entgegen wirken indem sie das iPhone OS auf AppleTV portieren und so dem User Zugang zu hunderttausenden Applikationen geben. Gleichzeitig profitieren tausende von Entwicklern von einem weiteren Ausgabegerät. Apple müsste nicht mehr verschiedene Codebasen warten und weiterentwickeln und könnte sich zudem ähnlich wie Adobe mit Flash Gedanken machen, wie sie den Device-Shift am besten lösen – ein Problem, das immer akuter wird.

Android

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Was bei Apple noch pure Spekulation ist, ist bei Android bereits Realität. Es existieren erste Set-Top-Boxen, die auf Googles Handy Betriebssystem zurückgreifen. Auch hier erschließt sich den User neben dem Videokonsum gleich noch ein ganzes Universum an weiteren Applikationen, die plötzlich über den Fernseher genutzt werden können.

Android hat seine stärken sicherlich im Google Support und im SDK und erlaubt es so schnell und relativ einfach Boxen auf den Markt zu bringen.

DivX TV

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Als Codec ist DivX heutzutage in fast allen CE-Geräten präsent, so dass DivX Videos auch auf dem Heimischen DVD-Player oder Festplattenrecorder abgespielt werden können. Nachdem das Experiment mit dem Videohosting über Stage6gescheitert ist, will sich DivX nun als Plattform positionieren, die nicht nur den Codec bietet sondern auch gleich Logik, Billing, Inhalte und Applikationen mitbringt. Während dieser Ansatz sicherlich für die großen CE-Hersteller nicht in Frage kommt könnte das rundum sorglos Paket bei kleineren Anbietern durchaus auf Gegenliebe stoßen.

XBMC

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Die aus dem XBox Media Center Projekt hervorgegangene Software XBMC ist mittlerweile die Grundlage für verschiedene Media Center Lösungen von Boxee über Plex bis hin zu Voddler. Dass man auch Boxen mit der Software ausliefern kann, zeigt die Boxee-Box.

Je nach Derivat der Software sind noch zusätzliche Schichten eingezogen, wie z.B. das Payment und der Social Graph bei Boxee. Diese Schichten sollen den User an den jeweiligen Anbieter binden.

Anders als bei den bisher vorgestellten Plattformen steht hinter XMBC die Open Source Community, ohne dass direkt Konzerninteressen verfolgt werden, wie dies z.B. bei Android der Fall ist. Somit ist auch nicht zu befürchten, dass die Applikationen und Schnittstellen in Zukunft beschnitten oder durch Approval-Prozesse beschränkt werden.

Browser und CE-HTML

Mit CE-HTML gibt es einen HTML Standard mit dessen Hilfe Applikations- und Webseitenentwickler ihre Produkte für den Fernseher optimieren können. Auf der Geräte Seite muss dafür lediglich ein entsprechender Browser integriert werden, der die Webseiten korrekt darstellt. Mit der breiten Adaption dieses Standards ließe sich eine Abkopplung der Applikationen auf dem Fernseher von den Applikationen im Netz vermeiden.

Der Nutzer erhielte über den entsprechenden Browser einfach Zugriff auf das “normale” Internet und die jeweiligen Anbieter dort können entscheiden ob sie ihre Seiten für diese Nutzer mit CE-HTML optimieren möchten oder nicht. In meinen Augen ist dies eine der charmantesten Lösungen, allerdings gibt sie natürlich den Hardwareherstellern auch die geringste Kontrolle über das was über ihre Boxen passiert. Aber neben der Schaffung eines künstlichen Walled-Gardens kann ein Hersteller jedoch auch über andere Funktionen einen Login erzeugen. So könnte er z.B. eine ausgefeilte Startseite bereitstellen, die dem User direkt gute Inhalte aus dem Netz vorschlägt oder ähnliche Services anbieten, die dem Nutzer einen Mehrwert bieten (Mehr zu den Services im nächsten Post).

Proprietäre Systeme

Inspiriert von Apples Appstore Erfolg haben sich verschiedenste Anbieter aufgemacht und für ihre Plattformen ebenfalls SDKs herausgebracht. Roku hat sein ehemals geschlossenes System geöffnet und ermutigt nun Entwickler Applikationen für die Box zu schreiben. Ähnlich ist Vudu verfahren auch dort können Entwickler Applikationen für die Plattform bereitstellen. Beide Anbieter leiden leider etwas unter ihrer mangelnden Reichweite, denn warum sollte ein Entwickler eine Vudu App schreiben, wenn er statt dessen eine Android, iPhone oder Flash-Applikation entwickeln kann? Natürlich wird es einige Flagship Applikationen für diese Systeme geben, allerdings wird wohl die breite Masse an Entwicklern ausbleiben.

Interessant könnte es rund um Samsungs Appstore werden, denn über diesen erhalten Entwickler Zugang auf Millionen verkaufter Fernseher und Blu-Ray-Player. Erweitert Samsung das Konzept noch um einen gleich gestrickten Handy Appstore hätte der Hersteller ein sehr interessantes Ökosystem. Ein anderer spannender Aspekt wird zudem an Samsungs Initiative zu beobachten sein. Wenn Samsung mit seinen Appstore Fernsehern in den Markt kommt wird es interessant welchen Appstore die Konsumenten nutzen, wenn sie die Wahl zwischen einem Appstore, der direkt in den Fernseher integriert ist, und einem, der in einer Box oder einem anderen Zusatzgerät steckt, haben.

Wer gewinnt?

Anders als bei der Hardware ist das Bild bei der Software nicht so einfach zu deuten. Es wird spannend in welche Waagschale Google seine Ressourcen werfen wird, zwar sind sie immer für ein offenes Internet (Browser&CE-HTML) aber wenn es um die Wahl zwischen dem offenen Internet und Android geht bin ich mir da nicht mehr so sicher. Apples Impact hängt stark davon ab, wie sie mit AppleTV weiter vorgehen. In seiner momentanen Inkarnation wird es keine Rolle spielen, aber das muss nicht so bleiben, sollten sie das iPhone OS auf die Box portieren.

Flash wird definitiv einen großen Einfluss auf die Geräte haben, zum einen bietet es Zugriff auf Millionen Inhalte und Applikationen zum anderen ist die Software für die Box einfach handelbar. Der Erfolg von XBMC wird sehr stark davon abhängen, wie gut es den Startups (Boxee etc.) geht, die auf diese Software setzen. Auf sich alleine gestellt wird XBMC ein Nischenphänomen bleiben. Bei den proprietären Systemen wird definitiv das offenste gewinnen.

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der monatlichen Gugel-Kolumne für das Blog des eVideo Projekts der HTW Berlin.

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Die CES in Las Vegas, hatte neben Tablet-Computern und 3D Fernsehern ein großes Thema: Die Verbindung zwischen TV Geräten und dem Internet. Die Ankündigungen von Samsung über DivX TV und die Boxee Box waren vielfältig und zeigen in der Summe den Weg auf, den die Branche nehmen wird. Schließlich wird es für die Gerätehersteller immer schwieriger sich ohne Zusatzfeatures zu differenzieren und für Content Anbieter wird es immer wichtiger auf weiteren Geräten neben dem PC vertreten zu sein.

Der Trend sich über Medien zu differenzieren, zeigt sich nicht nur bei den Fernsehern sondern fängt bei externen Festplatten an und hört bei Blu-Ray Playern noch längst nicht auf. Angetrieben werden diese Geräteklassen von zunehmend leistungsfähigen Chips, wie dem NVidia Tegra 2 oder Intels Atoms, die bereits auf Chipebene wichtige Codecs für den Videokonsum unterstützen und so für ein flüssiges Videoerlebnis sorgen.

Doch damit der TV Screen im Wohnzimmer auch wirklich für andere Dinge als das klassische Fernsehen genutzt werden kann, bedarf es mehr als eines leistungsfähiger Chips. Man kann die Komponenten grob in drei Kategorien gliedern, die das Videoerlebnis komplettieren.

  1. Hardware, die den Zugang zum Internet bereitstellt.
  2. Software, die die Inhalte aufbereitet und zugänglich macht.
  3. Services, die Inhalte für die neuen Hardware und Softwareplattformen bereitstellen.

Alle drei Felder stellen eine Erweiterung des bisherigen Internet Video Marktes dar, der es bisher kaum über den PC hinaus geschafft hat. In 2010 werden aber zunehmend alternative Abspielgeräte an Bedeutung gewinnen, so dass es sich anbietet die oben genannten Felder in einer Artikelserie näher zu betrachten. Deshalb hier eine Vorstellung der verschiedenen Hardware Player.

Hardware: Geräteklassen

Internet enabled TV Sets

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Die einfachste Möglichkeit das Internet auf den Fernseher zu bringen ist, die direkte Integration in den Fernseher. Alle großen Hersteller bieten mittlerweile entsprechende Modelle an. Besonders erwähnenswert sind hier die neueren Geräte, wie z.B. Vizios Internet Apps, denn diese benötigen keine Kabelverbindung mehr sondern klinken sich per Wlan direkt ins Heimnetz, somit dürften die 2 1/2 Wände zwischen Internetanschluss und Fernseher zunehmend kein Problem mehr darstellen.

Spielekonsolen

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Im Moment dominieren, jedoch Spielekonsolen den Zugang zum Web im Wohnzimmer. Mit 134,7 Millionen verkauften internetfähigen Konsolen, (Wii, XBox 360 und PS3), eröffnen sich hier Möglichkeiten, die oft noch unterschätzt werden. Gerade zu einer Zeit in der sich die Konsolen zunehmend öffnen und Fremdanbieter mit Services zulassen, sollte jeder Inhalteanbieter einen Strategie haben, wie er mit diesen Geräten umgeht.

In Deutschland gibt es im Moment knapp 6 Millionen Konsolen, die leider noch nicht von Drittanbietern bedient werden. Lediglich Sony konnte mit VidZone das Potential kurz anreißen, indem sie 100 Millionen Musik-Videoabrufe innerhalb der ersten 8 Wochen erzielten. Es bleibt abzuwarten, wer dieses Potential als erstes voll ausschöpft. Sky und die BBC sind in England bereits auf vielen Konsolen vertreten, vielleicht schwappt davon etwas über den Kanal.

Mediacenter-Boxen

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Die Boxee Box von D-Link hat in Las Vegas für einiges Aufsehen gesorgt, mit Flash 10.1, H.264, WiFi und allen Verbindungen, die man sich nur wünschen kann, ist sie für $200 sicherlich ein attraktives Angebot. Die Boxee Box ist damit das Paradebeispiel einer Gerätekategorie, die drei Dinge tut: 1) Internet und Videoservices auf den Fernseher bringen 2) Externe Festplatten und Speichermedien mit dem Fernseher verbinden und 3) den PC mit dem Fernseher koppeln.

Dabei waren Boxee und D-Link trotz all des Rummels bei weitem nicht die ersten, die dies ermöglichen. Für $79 bekommt man seit 2008 eine Roku Box, mit ähnlichem Umfang und Diensten und für etwas mehr die Vudu Box, die ebenfalls Filme, Serien und weitere Applikationen aus dem Internet auf den Fernseher streamt. Und natürlich gehört auch das chronisch vernachlässigte AppleTV in diese Kategorie.

Alle vier Boxen kommen mit einem aufpolierten Interface und einem ausgefeilten Hardwaredesign, und versuchen es so in den Heimvideo-Stack zu schaffen. Zusätzlich zur Box bieten Vudu und Apple auch gleich noch den passenden Content an, den man sich leihen oder kaufen kann. Roku und Boxee hingegen beschränken sich auf die technische Plattform und überlassen das bereitstellen des Contents anderen wie zum Beispiel Netflix oder der MLB.

Mediacenter PCs

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Seit Front Row und Windows Media Center Edition stellt sich immer öfter auch die Frage, ob man nicht besser gleich einen ganzen PC ins Wohnzimmer stellt. Der Mac Mini hat mittlerweile in der PC Welt viele Cousins bekommen und so erhält der User für einen kleinen Aufpreis gegenüber den Boxen gleich einen kompletten PC mit Fernbedienung und ohne Lüfter. Diese PCs sind zum Teil bereits darauf ausgelegt auf der Rückseite eines Flachbildschirms oder LCD Fernsehers montiert zu werden.

Externe Festplatten und Router

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Nähern sich die PC Hersteller dem Markt von oben, tun es die Router- und Festplattenhersteller von unten. Sie versuchen ihre Produkte durch die Möglichkeit zur Medienwiedergabe aufzuwerten und so entstehen Router mit Medienservern und Festplatten mit Videoplayern und eingebauten Mediatheken, die jeweils direkt an den Fernseher angeschlossen werden können. Entsprechende Lösungen gibt es mittlerweile von von AVM, Netgear, Wester Digital, LaCie und weiteren. Im Gegensatz zu den Mediacenter-Boxen fehlt den Herstellern aber oftmals noch das Gespür für ein gutes Interface und ein gelungenes Hardwaredesign. Des Weiteren sind die Geräte noch nicht primär für die neue Nutzungsszenarien ausgelegt, was man ihnen zum Teil deutlich anmerkt.

Blu-Ray Player, Reciever und DVRs

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Zu guter Letzt sind natürlich auch die Hersteller von Digitalen Videorecordern (DVR), Recievern und Blu-Ray Playern nicht untätig. Sie alle versuchen ebenfalls das Internet und Zusatzservices in ihre Geräte zu integrieren. Videoweb hat eine entsprechende Sat-Reciever Lösung für Deutschland im Angebot. Auch die DVRs und Blu-Ray Player bieten zunehmend die Möglichkeit auf das Internet zuzugreifen. Es liegt ja auch nahe, wenn Sony, Samsung, Philipps, Panasonic und LG ihre Internet-TV Lösungen auch in andere Geräte integrieren und sich nicht künstlich auf die integrierten TV-Lösungen beschränken. Im Gegensatz zu fast allen anderen Geräten in dieser Liste haben Reciever, DVRs und Blu-Ray Player sich bereits einen festen Platz im Heimvideo-Stack erkämpft. Ihre Daseinsberechtigung müssen sie dem Konsumenten also nicht erst aufwendig erklären.

Die Schlacht ums Wohnzimmer

Wie man an der Bandbreite der Geräte erkennen kann, bringen sich gerade viele Hardwarehersteller in Stellung für den Kampf ums Wohnzimmer. Nicht zuletzt geht es hierbei um einen bedeutenden Markt, bei dem es nicht allein um die Hardware geht sondern auch um die Kontrolle von Zugangspunkten, für die damit einhergehenden Software und Services.

Will man den Kampf ums Wohnzimmer gewinnen, geht es vor allem darum akute Probleme der Konsumenten, wie die wachsende Komplexität, zu lösen. Ein weiteres allgegenwärtiges Problem ist die Heimverkabelung. In der Regel sind zwischen dem Internetanschluss und dem Fernseher im Wohnzimmer mehrere Meter und mehrere Wände, so dass es nicht ganz einfach ist, die Verkabelung sicherzustellen.

In diesem Umfeld kann es nur wenige Gewinner geben, denn moderne Fernseher haben zwar mehrere HDMI Eingänge aber in den seltensten Fällen sind es mehr als drei, was die Anzahl an Geräten stark einschränkt, die im Wohnzimmer neben dem Fernseher Platz finden werden.

Wer gewinnt?

Betrachtet man die verschiedenen Geräteklassen und die Rahmenbedingungen haben die Spielekonsolen im Moment einen deutlichen Vorteil, der sie kurzfristig zum wichtigsten Enabler des Internets auf dem Fernseher macht. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich die Konsolenhersteller mittelfristig selbst im Weg stehen werden, indem sie ihre Plattformen nicht schnell und weit genug öffnen um Drittanbietern einfachen und umfangreichen Zugang zu bieten und eine Win-Win Situation zu schaffen.

Mittelfristig werden somit die offenen Mediacenter Boxen (Roku, Boxee), den Konsolen den Rang ablaufen. Der Konsument profitiert sowohl von der offenen Architektur als auch dem wachsenden Ökosystem um diese Geräte. Zudem sorgt der geringe Preis dieser Boxen für ein low-risk Investment auf Seiten der Konsumenten.

Auf lange Sicht werden die TV- und Router-Hersteller jedoch den Markt dominieren. Beide Anbietergruppen haben momentan noch mit langsamer Hardware, walled-gardens und fehlenden Standards zu kämpfen. Doch das sind alles Punkte, die sich in den nächsten Jahren lösen lassen, so dass in Zukunft nur noch die absolut notwendigen Geräte im Wohnzimmer stehen werden und das ist zum einen der Fernseher selbst und zum anderen der Router, der das Internet überhaupt erst verfügbar macht. Jeder Haushalt wird sich je nach Bedarf und Geldbeutel für einen der beiden Zugangspunkte entscheiden. Die anderen Geräte zwischen Router und Fernseher werden verschwinden, sobald entsprechende Services auf den Routern/Fernsehern sie obsolet machen.

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der monatlichen Gugel-Kolumne für das Blog des eVideo Projekts der HTW Berlin.

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Betrachtet man das Jahr 2009 im Rückblick ergibt sich konsistent im gesamten Internetvideo-Markt ein Thema, das für fast alle Bereiche gilt: Konsolidierung. Anders als in den vorhergehenden Jahren war 2009 nicht so sehr von Innovationen oder neuen Startups geprägt, als viel mehr von einem Marktwachstum und der weitreichenden Verbesserung existierender Services. Darüber hinaus hat der Markt dafür sorge getragen, dass sich einige Anbieter aus dem Rennen verabschiedet haben.

Was ist passiert in 2009?

Videoportale

YouTube wurde vollständig in Google integriert, das umfasst nicht nur die Suche, den Login und die Vermarktung – die offensichtlichsten Veränderungen – sondern vor allem die Infrastruktur. YouTubes Videos werden nun fast ausschließlich von Googles Datencentern ausgeliefert, zudem hat YouTube stark auf eigene Hardware geachtet, so dass sie nun – ähnlich wie Google – große Kostenvorteile gegenüber allen anderen Markteilnehmern realisieren können. Es kommt nicht von ungefähr, dass YouTube so gut wie keine Bandbreitenkosten hat.

Neben der Integration hat YouTube viele ergänzende Features gelaunched, die die Marktführerschaft weiter ausbauten. Dabei ist die Bereitstellung von HD Videos in 1080p sicherlich die offensichtlichste Kampfansage an das Fernsehen.

Auch Hulu hat seinen Service, ausgehend von einem guten Start in 2008, in 2009 kontinuierlich weiter ausgebaut und konnte mit Disney einen wichtigen Partner für das Joint Venture gewinnen.

Zwischen YouTube und Hulu mussten viele andere Anbieter die Segel streichen, das betraf vor allem Angebote, die auf das premium Segment abzielten, wie Joost, das seinen Service aufgab, aber auch Veoh, das mehrere Strategiewechseln durchmachte.

Livestreaming

Ähnlich wie den Videoportalen erging es auch dem Livestreaming Segment, das sich in 2009 vermehrt auf einen Software as a Service Ansatz eingestellt hat und – mit wenigen Ausnahmen – sein Glück mit Whitelabelservices versucht. Daneben haben viele etablierte Portale und Dienste mit Livestreaming experimentiert, in einem Jahr, das dazu viele geeignete Anlässe bot.

Alternative Geräte

Zudem wurde in 2009 klar wie wichtig alternative Abspielgeräte für Videos im Netz sind. Das beginnt bei Handys (inkl. iPhone) und geht über Spielekonsolen bis hin zu Blu-Ray-Playern und Internet fähigen Fernsehern. Gerade Boxee hat mit seiner Software dazu beigetraten dieses Marktsegment zu entwickeln.

Deutscher Videomarkt

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2009 war für den deutschen Videomarkt kein gutes Jahr. Alle großen deutschen Videoangebot (Sevenload, MyVideo, Clipfish) haben stagniert und sind weiter hinter YouTube zurückgefallen.

Die privaten Fernsehsender konnten sich auf kein gemeinsames Vorgehen einigen und versuchen weiter ihre Insellösungen zu promoten und auch die öffentlichen-rechtlichen Sender konnten sich nicht zu einem konzertierten Vorgehen durchringen, was Deutschland in einem fragmentierten Niemandsland zurücklässt, das beim Konsumenten zu frustration und der Suche nach Alternativen führt.

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Bei diesen Alternativen ist Deutschland hingegen wirklich führend. Portale wie Kino.To oder Simpsons.To, die umfangreichen Zugriff auf so gut wie alle aktuellen Filme und Serien geben sucht man in den USA vergeblich.

Darüber hinaus ist Deutschland bei der Videovermarktung vorangekommen, denn Smartclip hat nun endgültig (fast) das komplette deutsche Videoinventar in seinem Portfolio, was zuerst einmal gut für Smartclip ist, das nun auch in die USA expandiert. Aber auch die Mediaagenturen und schlussendlich der gesamte Videomarkt profitieren davon, wenn das Feld von Experten bestellt wird.

Was bedeuten diese Entwicklungen für 2010? Zuerst wird es meiner Meinung nach in 2010 sicherlich nicht so beschaulich zugehen wie in 2009, zudem werden die folgenden fünf Trends das Jahr bestimmen.

1. Internet auf dem Fernseher im Wohnzimmer

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2010 wird das Jahr werden in dem das Internet im Wohnzimmer auf dem großen Screen Realität wird. Neben Internet-enabled Fernsehern wird so ziemlich jedes Gerät, das an einen Fernseher angeschlossen wird über eine Verbindung zum Internet verfügen. Nicht zuletzt WLan Chips für unter $10 überwinden schließlich auch die letzten Hürden, die einer Heimvernetzung noch im Wege stehen könnten.

2. Discovery ist die neue Herausforderung

Mit der wachsenden Vielfalt an Videoinhalten online wird ein Problem immer wichtiger, das der Auffindbarkeit: Wie finden Konsumenten gute Videos, die sie wirklich sehen wollen? Dazu bedarf es ausgefeilter Logiken, die gute Videos herausstellen und bündeln.

Die erste Antwort darauf heißt immer Recommendations, aber dass Recommendations nicht ganz trivial sind hat der Netflix Prize eindrucksvoll bewiesen. Der Preis wurde im September 2009 nach drei Jahren Arbeit endlich vergeben. Dabei war dort die Herausforderung “lediglich” den existierenden Netflix Recommendation-Algorithmus um 10% zu verbessern. Dieses Beispiel zeigt, dass Recommendations nur bedingt die Antwort auf diese Frage sein können, denn eine gute Recommendations-Logik benötigt viele Daten, viel Zeit und viel Geld, so dass die Innovationen hier wohl eher von Amazon, Netflix und YouTube kommen werden und nicht von Startups. Nichts desto trotz erwarte ich für 2010 kreative Lösungen für dieses Problem, die wohl eher auf den Social Graph und Trending Topics zurückgreifen.

3. Photo und Video wachsen zusammen

Es fällt den Fotokamera-Herstellern schon dieses Weihnachten extrem schwer die Konsumenten von den Vorzügen ihrer Kameras zu überzeugen. Das Rennen um die meisten Pixel ist vorbei, die Bildqualität ist auch kaum mehr zu unterscheiden, also muss man sich auf Zusatzfeatures wie Smart-Autofokus, Motiv- und Lächelerkennung etc. verlegen.

Doch wie sieht es Weihnachten 2010 aus? Schon jetzt können die meisten verkauften Kameras Videos aufzeichnen und sobald es etwas teurer wird können sie es auch in HD. Da liegt es nicht mehr so fern Weihnachten 2010 dieses Feature in den Vordergrund zu stellen. Die DSLRs sind bereits recht taugliche HD Kameras – zumindest für kurze Drehs und unter Inkaufnahme einiger typischer Bildfehler.

Im professionellen Bereich gab es in diesem Jahr zudem Beispiele bei denen Fotoshootings durch Videodrehs ersetzt wurden nur um dann am Ende Fotos aus einzelnen Film-Frames zu extrahieren. Escuire hat zum Beispiel Megan Fox mit einer Red Kamera (>4K Auflösung) gedreht um anschließend aus den Frames eine Fotostrecke zu machen. Davon sind die Konsumerkameras zwar noch etwas entfernt aber die Grenzen werden 2010 noch durchlässiger werden.

4. PayTV über das Internet wird kommen – und es wird groß!

Apple treibt aktiv sein PayTV Angebot voran und will idealerweise im März launchen. YouTube ist ebenfalls auf dieser Fährte und will Subscriptions anbieten und auch Hulu hat des öfteren überlegt kostenpflichtige Abonnements einzuführen.

Die Livestreaminganbieter sind bereits aktiv dabei dieses Model zu verfolgen.

Auch wenn wir es uns in Deutschland schwer vorstellen können für Inhalte im Netz zu bezahlen, hat das Modell vor allem in den USA einen gewissen Charme, erlaubt es doch endlich die lang erwartete à la Carte Wahl beim Kabelprogramm und befreit die Konsumenten von den horrenden Kabelgebühren und dem schlechten Service.

Doch auch von der Seite der Kabelnetzbetreiber könnte sich PayTV im Netz etablieren. Comcasts TV Everywhere Initiative verlagert den Zugriff auf alle Inhalte ins Netz und es spricht nichts dagegen, dass dieser Service in der Zukunft losgelöst vom Kabelangebot vertrieben wird.

5. Integration von Distribution, Logik und Content

Das bisherige TV und Film-Geschäft war geprägt von klaren Verwertungsfenstern, die die Verbreitung und die Verfügbarkeit der Inhalte regelten. Die Contentproduzenten mussten sich dabei um die Distribution keine Gedanken machen, dann mit der Ausgestaltung des Vertragswerks war dieses Problem wohl für sie geregt und überhaupt gab es in der Regel sowieso nur einen sehr kleinen Kreis von Interessenten, die sich die Inhalte leisten konnten.

Dieses Modell steht vor einem der größten Umbrüche überhaupt. Jeder Contentproduzent hat mit dem Internet die Möglichkeit die klassische Distribution zu umgehen und seine Inhalte selbst zu verbreiten. Des Weiteren gibt es nicht mehr nur wenige ausgewählte Partner und Geräte sondern Tausende von interessierten Anbietern und potentiellen Abspielgeräten, die die Inhalte gerne verbreiten möchten, ganz davon zu schweigen, dass die User selbst die Inhalte aktiv weiter verbreiten.

Diese Entwicklung stellt die Contentproduzenten vor drei Probleme: 1) Sie müssen sich um die Distribution Gedanken machen (ProSieben ist mittlerweile beim 3. oder 4. Videodienstleister für seine Seite angelangt). 2) Sie müssen ihre Inhalte für eine Vielzahl von Partnern und Geräte aufbereiten. 3) Verträge und Urheberrecht als Schutz für die Contentproduzenten, sind nicht mehr ausreichend, da Konsumenten und findige Startups immer Umwege finden werden.

Aus diesem Spannungsfeld heraus werden wir eine Vielzahl von Kooperationen und Akquisitionen sehen, die versuchen diese Probleme gewinnbringend zu lösen. Erste Anzeichen sind die Verbindungen von drei der sechs Major Studios mit technologiegetriebenen Unternehmen: Apple hat großen Einfluss auf Disney über Steve Jobs, Sony wird mit der Strategie “Sony Online Service” Sony Pictures in die Pflicht nehmen und Comcast hat gerade erst Universal eingekauft.

Ähnliche Deals werden im nächsten Jahr folgen, immerhin will Microsoft auch gerne auf dieser Party mitmischen, genauso wie Google. Paramount, Warner Bros. und 20th Century Fox sowie einige Kabelkanäle sind noch zu haben.

Neben der Integration von Distribution und Content wird 2010 von einer Integration von Distribution und Logik geprägt sein. Gerade erst hat Limelight Eyewonder geschluckt, was als kleiner Vorgeschmack gewertet werden kann.

Weitere attraktive Kandidaten sind alle Technologie Unternehmen die Logik Rund um Videos anbieten. Das umfasst Unternehmen, wie FreeWheel, Blackarrow und Brightroll im Videowerbemarkt und Unternehmen wie Brightcove, Ooyala und Move Networks im Videomanagementbereich aber auch Spezialdienstleister wie Visible Measures etc.

Diese Unternehmen sind vor allem für CDNs (AKAM, LVLT), Hardwarehersteller (Cisco) und Telcos interessant, die verhindern wollen, dass sie zur dummen Bitpipe werden. Diese Entwicklung können sie nur Verhindern, indem sie nicht mehr nur Hosting und Bandbreite zur Verfügung stellen, sondern auch Logik wie Assetmanagement, Authentification, Adservering und Transcoding anbieten.

Apropos Brightcove. Auch für Google würde eine Akquisition von Brightcove – siehe die Gerüchte – sehr viel Sinn machen, denn damit hätte Google endlich den Haken um sich die professionellen Inhalte an Land zu ziehen.

2010 verspricht somit ein spannendes Jahr zu werden – stay tuned!

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der monatlichen Gugel-Kolumne für das Blog des eVideo Projekts der HTW Berlin.

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Frei nach dem von Jeff Jarvis eingeführten Motto What would Google do? eine kleine Überlegung, was ich tun würde, wenn ich YouTubes weitere Strategie beeinflussen könnte.

Die große Herausforderung vor der YouTube im Moment steht ist es Inhalte zu akquirieren und den Wandel von einem Clip-Portal hin zu einem Bewegtbild-Portal zu schaffen, das ganz natürlich auch TV- und Film-Inhalte umfasst.

Um dieses Ziel zu erreichen sollte Google meiner Meinung nach zwei Dinge tun, die sich als extrem disruptiv für die Satelliten und Kabelnetzbetreiber erweisen könnten:

  1. YouTube Abrufe müssen in die TV-Quoten einfließen. Google sollte alles (Geld, Ressourcen, Infrastruktur, Nutzerdaten) daran setzen mit den Nielsens dieser Welt (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung in Deutschland) eine Vereinbarung zu treffen, die es den Fernsehanstalten erlaubt Abrufe ihrer Inhalte auf YouTube in ihre normale Quote einzurechnen. Ein Abruf auf YouTube sollte demnach genauso gezählt werden, wie ein klassischer TV-Zuschauer. Zumindest Nielsen ist dieser Art der Zählung nicht abgeneigt, solange der Inhalte, der im Netz bereit steht, mit dem Inhalte im TV übereinstimmt (Werbung bleibt erhalten). Entsprechende Aussagen waren auf der NewTeeVee Live zu hören. Zudem arbeitet Nielsen bereits daran auch die TV-Nutzung am PC zu erfassen. Von daher könnte Google in dieser Hinsicht sogar offene Türen einrennen.
  2. YouTube sollte alle TV-Programme 1:1 aufzeichnen. Ähnlich, wie es Google bei den Büchern gemacht hat (erst Scannen, dann Fragen) sollte auch beim TV Fakten geschaffen werden. Die BBC benötigt gerade einmal 60 Server um alle Inhalte für den iPlayer aufzubereiten, von daher sollte es YouTube ein leichtes sein alle TV-Programme (inklusive Werbung) abzugreifen und zu digitalisieren. Vordergründig kann es ja erst einmal darum gehen die TV-Programme mittels der neuen automated Captioning Funktion durchsuchbar zu machen ;)

Dieses Vorgehen würde zwei Probleme für YouTube lösen. Erstens steht YouTube nicht mehr in Konkurrenz zu den Fernsehsendern, es hilft diesen sogar und zweitens erhält YouTube alle ausgestrahlten Inhalte automatisch. Letzteres wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein rechtliches Nachspiel haben. Aber es ist immer schwerer gegen Fakten zu argumentieren als gegen Ideen. Dieses Vorgehen würde Fakten schaffen und zudem ein riesiges Problem für die Fernsehsender lösen – sie müssen sich um die online Distribution keine Gedanken mehr machen – und Idealerweise sogar die Werbetreibenden dazu veranlassen ein Premium zu bezahlen für eine hochwertigere Zielgruppe im Internet.

Die Verlierer in diesem Spiel stehen genauso fest und es sind genau die Firmen, denen Google nur zu gern den Kampf erklärt: Kabelnetzbetreiber und Satellitenanbieter. Beides Unternehmensgruppen die Google gerne aus dem Markt drängen würde, denn das Internet kontrolliert Google auf die geschlossenen Kabel- und Satellitennetzwerke hat Google keinen Einfluss und ist bisher auch mit allen Vorstößen (TV-Ads, Radio-Ads etc.) in diese Netze gescheitert.

Natürlich reden wir hier von einem riesigen Wandel, der vollzogen würde. Immerhin war und ist die TV Distribution ein extrem lukratives Geschäft – wir reden von einem 100 Milliarden Dollar Markt allein in den USA (2008).

Kein Comcast oder Time Warner Cable dieser Welt wird diesen Markt ohne Kampf aufgeben, aber für YouTube könnte genau das der Markt sein, den Google von Anfang an bei der Akquisition im Auge hatte und ganz nebenbei ist es Wahrscheinlich genau die riesige Herausforderung, die es für Larry und Sergey noch attraktiver macht.

Also wenn ihr mich fragt ist Google/YouTube gerade dabei und macht genau das was ich hier beschrieben habe, hinter verschlossenen Türen und gut geschützt durch strikte NDAs ;)

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Letzte Woche war ich auf der NewTeeVee Live, einer der besten Videokonferenzen auf denen ich bis jetzt war. Kurze knappe Vorträge, die direkt auf den Punkt kamen, gepaart mit einem breiten Fachpublikum und vielen interessanten Kontakten.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde klar: Video ist erwachsen geworden. Das zeigte sich schon am Teilnehmerverzeichnis. Mit Cisco, CBS, Google, YouTube, Comcast, Netflix und Adobe jeweils in Mannschaftsstärke, haben die etablierten Unternehmen klar die Mehrheit der Teilnehmer gestellt, nichts desto trotz waren natürlich viele Startups aus dem Videobereich vertreten.

Microsoft bringt Video ins Wohnzimmer

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Microsoft war zwar nicht in Mannschaftsstärke vertreten, trotzdem hat Marc Whitten, General Manager der XBox Live mit wenigen Sätzen eindrucksvoll seine weiteren Pläne für das Wohnzimmer vorgestellt. Während sich der ganze Buzz im Nachhinein um die kommende Facebook und Twitter Integration drehte, waren für mich die Demo des Sky Players auf der XBox und der Zune Shop die wirklich interessanten Details.

Nachdem Netflix auf der XBox extrem erfolgreich ist, war die Integration des Zune Shops nur eine logische Konsequenz, doch die Implikationen sind riesig. Microsoft hat damit Zugriff auf 33,5 Millionen Wohnzimmer in die sie theoretisch Filme verkaufen können (sofern die Boxen mit dem Internet verbunden sind). Auch die Kooperation mit Sky in UK, wo über die XBox alle Sky-Channel verfügbar sind könnte sich als disruptiv erweisen. Microsoft konkurriert hier direkt mit den Telcos dieser Welt, denen sie an anderer Stelle ihr Mediaroom IPTV Produkt verkaufen.

Und sollte der Sky Player in UK erfolgreich sein ist stark anzunehmen, dass sowohl Microsoft als auch Rupert Murdoch ein großes Interesse daran haben den Dienst in weiteren Ländern (auch Deutschland) anzubieten. Nur zum Vergleich, die Telekom hat >800.000 IPTV Kunden in Deutschland – Microsoft/Sky könnten auf einen Schlag 730.000 XBox Kunden erreichen.

Marc Whitten hat die Vorteile der XBox in einer kleine Analogie schön verdeutlicht. Die XBox ermöglicht nun drei Nutzungzenarien:

Seat back – please entertain me [Video on Demand]. Seat middle – social experience and paying attention to the television [Video on Demand & Twitter, Avatare, Facebook]. Watch and play. Seat foward – engaging experience [Gaming]. We all want these three and we all want to engage like this. The livingroom is the most social place in your home. [...] The XBox is an entertainment device. We see nothing than opportunity there.

Dabei sieht er die große Stärke der XBox vor allem darin, dass die XBox Communities aufbaut (z.B. Halo) und nicht nur Zuschauer anzieht.

Boxee bringt eine Box ins Wohnzimmer

Nach einigen anderen Rednern betrat Avner Roven der Gründer von Boxee die Bühne und ich muss sagen er hat deutlich Schwung gebracht, vor allem deshalb, weil er kaum sein Produkt beworben hat. Warum auch? Alle waren hin und weg nachdem er kurz angekündigt hatte, dass es eine Boxee Box geben wird und die Beta am 7. Dezember gelaunched wird ;)

Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte kamen Avners Thesen für den Videomarkt in 2015.

  • Internetshows > TV Shows. Der Markt für Internetshows wird größer als der Fernsehshow Markt.
  • Apple subs > Comcast subs. Apple wird mehr Abonneten für seinen Pay-TV Dienst haben als Comcast (das hat Comcast natürlich nicht geschmeckt).
  • People will watch more video and will PAY more for it. Der gesamte Markt für Video und Fernsehen wird weiter wachsen.

Avners Kernthese war dabei: “The future is not TV everywhere but internet everywhere, also in the living room.” Womit er alle walled garden Ansätze für obsolet erklärt.

Comcast verteilt Videos außerhalb des Wohnzimmers

Mit Amy Banse President, Comcast Interactive Media, kam die Konferenz dann zum namensgebenden Thema: TV Everywhere. Im Kern geht es darum, dass es den Kabelabonnenten ermöglicht werden soll von überall auf ihre Programme zuzugreifen. Dies Umfasst sowohl beliebige Geräte als auch Standorte und soll sowohl on demand als auch live funktionieren. Die Kernfunktionalität dieser Initiative ist die Authentifizierung sowohl für User als auch Geräte, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Inhalte nicht beliebig weiterverteilt werden.

TV Everywhere soll die Abhängigkeit der Programmanbieter von den Cable-Cos auch im Internet gewährleisten indem sie den Fernsehsender ein rundumsorglos Paket anbieten. Distribution über Kabel und Internet, beides garantiert von Nielsen getrackt, so dass den Sendern kein Zuschauer verloren geht, das ist der Pitch.

Auch wenn dieser Ansatz sehr speziell auf den amerikanischen Fernsehmarkt zugeschnitten ist, ist die zugrundeliegende Idee, nämlich Fernsehen vom Distributionsmedium zu lösen sehr mächtig. Denkt man diesen Gedanken weiter Bedeutet das TV as a Service. Ein Modell, das gerade in Bezug auf Software und alles was so rund um Cloud Computing passiert sehr populär ist.

Cisco wettet auf Video

Cisco hat in den vergangen Jahren schon sehr stark vom Videoboom profitiert. Als Hardware und Infrastruktur-Anbieter ist der hohe Bandbreitenbedarf gut für das Geschäft und von daher verwundert es nicht weiter, dass Cisco genau in die gleiche Kerbe schlägt: TV as a Service (Cisco nennt es Medianet) ist die Zukunft. Dabei wird in einem Nebensatz ganz geflissentlich IPTV für tot erklärt:

The dawn of a new era to transform the video ecosystem: IP Video
First Wave: Digital Cable => Closed and walled garden.
Second wave: IPTV => It has fallen short on the promise.
Third wave: IP Video => This is on the forefront of all minds.

Dabei ist IPTV ein Geschäftsfeld in dem Cisco zumindest stand heute immer noch sehr aktiv ist, doch aus Konzernsicht scheinen wohl IP Video und die Edgenetworks deutlich attraktiver zu sein.

Netflix will die Weltherrschaft

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Reed Hastings, Co-Founder und CEO von Netflix, hat ein kleines Wunder auf der Bühne geschafft. Er hat es fertig gebracht in vier einfachen Sätzen seine Pläne zur Weltherrschaft zu erklären, während er gleichzeitig Om Malik bei allen anderen Fragen ausgewichen ist. Wie erklärt man seinen großen Plan ganz einfach?

  • Wi-fi is a < $10 component.
  • Wi-fi will be in any consumer electronic device shortly – even my toaster has wifi.
  • Netflix is the killer app for broadband.
  • Netflix will be on any wi-fi device.

Ein netter Plan und nebenbei charmant verpackt – es ist immer am besten seine Pläne klar zu kommunizieren solange einem niemand wirklich zuhört ;)

Adobe will eine Plattform

Anders als Netflix will Adobe nicht nur auf den Wi-fi Geräten vertreten sein, sondern am liebsten auf allen Geräten. Dazu treibt Adobe die Integration von Flash in alle möglichen Geräte voran, unter anderem mit Mulit-Touch Support, cross-device Funktionalitäten und natürlich der Zusammenarbeit mit Chipherstellern sowie dem Versprechen einer offenen Plattform.

Den Plattform Gedanken will Adobe vermehrt mit dem Open Screen Project, das versucht Inhalte über verschiedene Screens darzustellen und dem Open Source Media Framework, einem Flash-Playerframework stärken. Ziel ist es laut Kevin Lynch:

The content will be able to be manipulated on different screens. You can continue your games on different devices. Stop playing on your mobile and resume on your TV or PC.

YouTube will persönliche Sender schaffen

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Die zentrale Frage an YouTube war, wie geht es nun weiter und als was sieht sich YouTube. Diese Fragen wurde relativ klar von Hunter Walk, Director Product Management YouTube beantwortet:

YouTube is no media company but a media catalyst. We connect content creators with viewers.[...] The greatest challenge we have is content discovery. What should be watched today? The future is just one channel – it’s a personalized channel.

Verbindet man diesen Channel-Ansatz, der alle Inhalte dem User direkt liefert mit der anderen Ankündigung von YouTube, dass nun auch 1080p HD-Videos möglich sind wird schnell klar, dass es auf YouTube nicht mehr lange um Clipshnipsel gehen wird. Funktioniert der persönliche Kanal, wird YouTube Schritt für Schritt den Kanal so umbauen, dass der User nur noch YouTube “anzuschalten” braucht und sofort in HD unterhalten wird.

Angesichts eines 10% HD-Anteils bei den Uploads dürfte YouTube genügend Material dafür zur Verfügung stehen. Diese Inhalte will YouTube natürlich auch auf den Fernseher bringen und wird weiter in diese Richtung gehen, dabei denkt YouTube nicht nur an die Videos sondern auch an die Werbung.

We have to put the ads in the player so it follows the video around the different sites. The ad will follow the video stream wherever the users is.

Auch die Sorgen um YouTube Bandbreiten-Rechnung wurden einmal mehr entkräftigt. “We make these decisions [1080p] in a respectfull manner.

Roku will sich öffnen

Nach Apple, Google und Boxee hat sich auch Roku vom Appstore Virus infizieren lassen.

Roku will offer a channel store as kind of an open platform offering the consumer everything he wants. Everyone can build a channel with the SDK that roku is offering. [...] No adult content, quality control and everyone has to agree to the clean interface that roku is offering.

Angesichts mehrere hunderttausend verkaufter Boxen und einem sehr aktiven Publikum, das pro Session 2 1/2 Stunden mit der Box verbringt, könnte sich das Ökosystem als attraktiv erweisen – sollten die Hürden nicht zu groß sein. Rokus USP ist dabei ganz klar: The roku box is a low risk investment. $79 sind wirklich ein Schnäppchen ;)

Redbox will weiter DVDs verleihen

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Nach all den digitalen Innovationen durfte redbox die Gemüter wieder etwas abkühlen, denn mit einem simplen analogen Modell, dass sich lediglich einer schlauen digitalen Logistik bemüht macht die Firma Millionenumsätze. Was macht rebox? We’re just an old school DVD rental stations. We rent DVDs for a dollar a night. Done! Das ist natürlich ein Understatement. Redbox hat 26.000 Automaten aufgestellt und an jedem dieser Automaten können Filme geliehen werden, die danach wieder an einem beliebigen anderen Automaten abgegeben werden können. Online können die Kunden sich Filme reservieren oder nachschauen welche Filme an welchem Automaten zur Verfügung stehen.

Mit diesem Modell verleiht Redbox bis zu 1,8 Millionen Filme pro Tag und das Geschäft boomt, so dass Rebox jeden Monat 1000 neue Automaten aufstellt. Die Automaten werden dabei möglichst in großen Einkaufszentren oder anderen viel frequentierten Plätzen aufgestellt um dem Kunden dort zu bedienen wo er sowieso schon ist.

Redbox habe zwar die digitaler Distribution auf dem Schirm, sieht aber im Moment absolut keine Veranlassung sich in diese Richtung zu bewegen, denn das Geschäft wachse weiter und würde dies auch noch die nächsten Jahre tun. Physikalische Distribution, sofern man es richtig macht, hat also auch für die Filmindustrie durchaus noch so einiges zu bieten.

Konferenz Fazit

Die NewTeeVee Live 09 war die Reise auf jeden Fall wert. Die Konferenz war klar strukturierte und minutiös geplant, bis dahin habe ich es noch nicht erlebt, dass jeder Slot perfekt in der veranschlagten Zeit blieb und zwar auf die Minute (nicht zu kurz, nicht zu lang). Durch diese Disziplin gelang es der NTVL einen kompakten und guten Überblick zu den momentanen Videotrends zu geben. Von daher hoffe ich euch nächstes Jahr dort zu treffen ;)

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