Platform failure! YouTube, Facebook & Co. go rogue.

YouTube und Facebook verselbständigen sich: Algorithmen und die damit einhergehenden Feedback-Loops bestimmen die Sichtbarkeit von Inhalten. Daraus ergeben sich sowohl für die Plattformen als auch für Creators und Publikum viele Probleme und Herausforderungen – dass es auch anders geht, zeigen Spotify und Netflix.

„Wir sind kein Medienkonzern. Wir sind eine Plattform“ ist der Standardsatz von YouTube, Facebook und Co. Doch selbst die stärksten Verfechter der Plattformen bekommen so langsam ihre Zweifel. Indem sie auf Engagement oder Verweildauer optimieren, beeinflussen sie nicht nur Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch die Creators, die ihre Inhalte immer genauer an die Plattform-Vorgaben anpassen. Aus diesen Feedback-Loops entstehen Effekte, die selbst Facebook, YouTube und Co. nicht mehr überblicken. Die Plattformen haben sich verselbständigt und produzieren Inkonsequenzen, Skandale und Fehler am Fließband. Allerdings müssen Plattformen nicht zwangsläufig im Chaos enden, wie Spotify, Netflix und Amazon eindrucksvoll beweisen. Was läuft also schief auf YouTube, Facebook und Co.? Wie können Produzentinnen und Produzenten vermeiden, nur noch für Algorithmen zu produzieren? Welche Änderungen sorgen für ein besseres Umfeld für Nutzerinnen und Nutzer, Creators und Werbetreibende gleichermaßen?

Video und Folien zu meinem Vortrag zum Thema „Platform failure! YouTube, Facebook & Co. go rogue.“ am Donnerstag, den 03. Mai 2018 auf der Media Convention im Rahmen der re:publica.

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wobei Youtube ja inzwischen von der „Wir sind nur eine Plattform“-Argumentation abrückt. Die Human Reviewers, die Ergänzung von Wikipedia-Artikeln zu kontroversen Themen, das Regulieren von Kids-Inhalten, sind ja im Grunde alles schon redaktionelle Eingriffe.