Sehenswerte Flashanimationen. Filme der Woche

Nach einer Vielzahl von Realfilmen diese Woche mal wieder ein paar Animationen. Und da gerade die Flashforward zuende ging bietet es sich an einmal einige besondere Flashanimationen vorzustellen.

littleFoot

littleFoot

Die Animation littleFoot von Adam Phillips gewann beim Flashforward Festival den Preis in der Kategorie Cartoon. littleFoot bricht aus der traditionellen Flashästhetik aus und hat eine detaiierte Hintergrundgrafik, Lichteffekte und Schatten. Die reich ausgeschmückten Landschaften machen die Animation zu einem visuellen Erlebnis, wie übrigends auch die anderen Animationen aus der Brackenwood Serie. Interessant ist, dass der Detailgrad der Animation zu Beginn festgelegt werden kann. Ein Interview mit Adam Philips gibt es bei Cold Hard Flash.

Adam Phillips (2005): little Foot (6:30min, 7,7 MB, Flash)

London Traffic – Flavorjenkins

Flavorjenkins

Es war nur eine Frage der Zeit bis es Google Earth in ein Musikvideo schafft (in Magazinen und Nachrichten ist es ja schon dauernd zu sehen). Vor kurzem hat der englische DJ Flavorjenkins schließlich Google Earth als Grundlage für sein Musikvideo „London Traffic“ genommen. Im Video fährt er mit dem Bus über die Satellitenbilder zu allen Plattenfirmen, die sein Demotape abgelehnt haben. Das ganze wiederholt sich mit verschiedenen Fahrzeugen mit lustige Zwischensequenzen. Jetzt kann jeder mithelfen, dass er bald einen noch besseren Wagen fährt, denn den Song gibt’s auf seiner Seite für 99 Cent. Mit dem Coup hat er es sogar bis ins C|net geschafft.

Flavorjenkins (2005): London Traffic (Flash)

The Wand

The Wand

Und damit die Flashästhetik nicht ganz zu kurz kommt hier noch The Wand, der mit einer sehr reduzierten Ästhetik arbeitet. Beim Intel Indies Film Contest erhielt The Wand den Grand Prize und damit ein nettes Preisgeld von $25 000. Die Animation von Nick Worthey zeigt, was passieren könnte wenn alle Wünsche in Erfüllung gehen. Und damit die Sache noch interessanter wird gibt es zwei alternative Enden.

Nick Worthey: The Wand (ca. 4min, Flash)

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