Animation von Mönchen, Räubern und Neutronen. Filme der Woche

Diese Woche soll die Animation mal wieder im Vordergrund stehen denn in letzter Zeit war sie doch höchstens Mittel zum Zweck. Deshalb diese Woche ein paar Animationskurzfilme, die besonders gelungen sind vom Gezeichneten bis zur 3D Animation ist alles dabei.

Prelude to Eden

Prelude to Eden StillPrelude to Eden ist ein Animationsexperiment von Michel Gagné, das er 1991 begann und an dem er anschließend viereinhalb Jahre arbeitete. Prelude to Eden erzählt die Geschichte eines epischen Kampfes, dessen Ende der großen Knall und die anschließende Entsteung des Universums ist. Für die Animation wurden alle 24 Bilder pro Sekunde handgezeichnet und danach auf einem Next Computer mit der Software Animo zusammengesetzt und coloriert. Zum Schluss wurde der Film von Kodak auf 35mm belichtet.

Michel Gagné (1996): Prelude to Eden (3:36min, Verschieden Formate und Größen)

Supamonks / Supermoine

Supermoine StillEine französische 3D Animation von „niedlichen“ kleien Mönchen. Das ganze sieht vom Charakter Design eher nach Clay Animation aus wurde jedoch mit dem Computer realisiert und die zugrundeliegenden Skizzen und das Storyboard kann man auch einsehen. Nett gemacht ist auch der Abspann, der im klassischen Jump-and-Run Stil daherkommt. Noch eine kurze Warnung, die Animation ist sehr blutrünstig und auch nicht zimperlich.

Florian Landouzy, Sebastien Hô, Julien Bagnol (2005): Supermoine (3:18min, 38,1 MB, Quicktime/MPEG-4)

The Miser

The Miser StillNach soviel Gewalt noch eine Räubergeschichte, die aber einen guten Ausgang hat. Dabei wurde eine Fabel von Aesop animiert, in der ein alter Mann alle seine Wertsachen unter einem Baum vergräbt … Die Animation stammt von einer Animationsschule aus Canada und verwendet eine extreme Form der limited Animation.

Dan Rodrigues, Kyle McQueen, Jonathan Klassen (2004): The Miser (3:53min, 17 MB, Quicktime/MPEG4)

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