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	<title>Kommentare zu: Das Problem der Mittelsmänner.</title>
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	<description>Film und Fernsehen im digitalen Rauschen.</description>
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		<title>Von: Andreas</title>
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		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 19:56:09 +0000</pubDate>
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		<description>Das Zögern der Grossen bietet in der Tat den Kleinen Chancen. Gut so. Jahrzentelanges Denken in Bruttoreichweiten, ein harmonisch von Sendern, Vermarktern, Agenturen und Werbetreibenden gehütetes TV-Nutzung-Bewertungsmodell lassen sich nicht in kurzer Zeit überwinden. Das Zögern der Medialeute kann ich also verstehen. Schade finde ich die Zurückhaltung der Werbetreibenden. Unternehmen, die gerne von sich behaupten, ihr Kommunikationsbeitrag sei weit mehr als banale Werbung, lassen sich doch immer wieder darauf begrenzen. Aber im Internet funktionieren die Werbe- und Werbebewertungsmodelle des Fernsehens nicht - noch nicht. Und das ist die Chance, andere Formen kommunikativen Engagements von Unternehmen im Internet zu entwickeln und zu etablieren. Statt jedem einreden zu wollen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder von einem Hochglanzimage zu profitieren, können sich Unternehmen von Aktionsmustern, die den Nutzern zunehmend auf die Nerven gehen, befreien. Unternehmen haben was zu sagen, vereinen Kompetenzen, machen interessante Sachen, produzieren wichtige Dinge. Also zeigt her  - überzeugt und verschont uns mit Überredungsversuchen. Jenseits der Werbespots sind viele interessante Formate möglich.

Und nicht zuletzt: das Internet bietet endlich auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zur Bewegtbildkommunikation. Die Einstiegspreise sind wesentlich niedriger als bei klassischer TV-Werbung, da es im Internet nicht auf Dinosaurierreichweiten von Dinausauriersendern ankommt. Weg mit den Streuverlusten, es lebe die Zielgruppennische!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zögern der Grossen bietet in der Tat den Kleinen Chancen. Gut so. Jahrzentelanges Denken in Bruttoreichweiten, ein harmonisch von Sendern, Vermarktern, Agenturen und Werbetreibenden gehütetes TV-Nutzung-Bewertungsmodell lassen sich nicht in kurzer Zeit überwinden. Das Zögern der Medialeute kann ich also verstehen. Schade finde ich die Zurückhaltung der Werbetreibenden. Unternehmen, die gerne von sich behaupten, ihr Kommunikationsbeitrag sei weit mehr als banale Werbung, lassen sich doch immer wieder darauf begrenzen. Aber im Internet funktionieren die Werbe- und Werbebewertungsmodelle des Fernsehens nicht &#8211; noch nicht. Und das ist die Chance, andere Formen kommunikativen Engagements von Unternehmen im Internet zu entwickeln und zu etablieren. Statt jedem einreden zu wollen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder von einem Hochglanzimage zu profitieren, können sich Unternehmen von Aktionsmustern, die den Nutzern zunehmend auf die Nerven gehen, befreien. Unternehmen haben was zu sagen, vereinen Kompetenzen, machen interessante Sachen, produzieren wichtige Dinge. Also zeigt her  &#8211; überzeugt und verschont uns mit Überredungsversuchen. Jenseits der Werbespots sind viele interessante Formate möglich.</p>
<p>Und nicht zuletzt: das Internet bietet endlich auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zur Bewegtbildkommunikation. Die Einstiegspreise sind wesentlich niedriger als bei klassischer TV-Werbung, da es im Internet nicht auf Dinosaurierreichweiten von Dinausauriersendern ankommt. Weg mit den Streuverlusten, es lebe die Zielgruppennische!</p>
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